Heusgen/Zolder: Das erste Silber errangen die Teamsprint-Europameisterinnen Celine Prochnau (Frankfurter RC 90), Marie Louise Raake (RSC Cottbus), Lara Colberg (1. RSC Strausberg) und Mira Rosinski (Chemnitzer PSV). Nach Platz drei in der Qualifikation konnten die Deutschen mit der zweitschnellsten Siegerzeit in der Zwischenrunde noch ins Große Finale fahren. Mit einer Fahrzeit von 49,204 Sekunden verbesserten sie dort den deutschen Rekord deutlich. Dennoch waren die Neutralen Athletinnen stärker, die mit einer Weltrekordzeit von 48,759 und 0,4 Sekunden Vorsprung vor den Deutschen siegten.

Til Krüger, Matyas Malina und Leonidas Rekowski, ebenfalls amtierende U19-Europameister, wurden im Teamsprint der Junioren Fünfte. In der Zwischenrunde musste sich das deutsche Trio trotz einer extrem starken letzten Runde von 1000-Meter-Europameister Rekowski, der noch einiges an Boden gutmachte, Italien um drei Zehntelsekunden geschlagen geben und verpasste damit den Finaleinzug. «Die Mädels sind klasse gefahren, konnten den deutschen Rekord um über eine halbe Sekunde verbessern, das war super», sagte U19-Bundestrainer Maximilian Levy und erklärte weiter: «Die Jungs haben ihr Bestes gegeben, jedoch haben wir auf Position eins nicht geglänzt. Aber der Anfahrer bestreitet sein erstes U19-Jahr und die beiden anderen haben super Zwischenzeiten hingelegt, was Hoffnungen für die Einzelrennen macht.»

Tag 2: Rekowski erfuhr seine erste Einzelmedaille - Leonidas Rekowski (RSV Chemnitz) hat bei der Bahn-Weltmeisterschaft der U19-Klasse in Heusden-Zolder (Belgien) für die nächste deutsche Medaille gesorgt. Im 1000-Meter-Zeitfahren holte der 18-Jährige Silber und damit seine erste Einzelmedaille bei einer WM.

In der Vorrunde hatte der Europameister in dieser Disziplin noch die schnellste Zeit gefahren, doch im Finale war der Italiener Matteo Ghirelli in 1:01,484 Minuten um gerade einmal 0,028 Sekunden schneller als der Chemnitzer, der 1:01,512 Minuten benötigte. Zum Dritten, Mikhail Demish, betrug Rekowskis Abstand hingegen über drei Zehntelsekunden. Der zweite deutsche Starter, Matyas Malina (Dresdner SC), wurde mit einer Fahrzeit von 1:03,220 Minuten Zehnter.

Wir gratulieren allen Sportler herzlich zu diesen Leistungen und drücken für die verbleibenden Tage fest die Daumen.

Kaarst/Büttgen: Die letzte Woche stand im Zeichen der Deutschen Meisterschaft im Bahnradsport. Ganze 17 Medaillen nahmen sächsische Sportlerinnen und Sportler mit ihrem Gepäck nach Hause, davon 6x Gold, 6 Silber- und 5 Bronzemedaillen.

Der Kurzzeitbereich hatte daran einen Anteil von 4 Goldmedaillen, 4 Silber und 2 Bronze. Leonidas Rekowski (RSV Chemnitz) und Matyas Malina (Dresdner SC) traten als frischgebackene Europameister im Teamsprint mit dem Thüringer Tim Niklas Brehme (Turbine Erfurt/U17) an und siegten mit einer Zeit von 45,407 sec. vor Brandenburg 1. Am zweiten Tag stand Leonidas wiederum im Outfit des amtierenden Europameisters bei den 1.000m am Start und bestätigte mit einer persönlichen Bestleistung und sächsischem Rekord von 1:01,810 min seinen Anspruch auf den Deutschen Meistertitel. Zweiter wurde Maytas Malina, der sich mit dieser Leistung für die 1.000m bei den Weltmeisterschaften in Zolder empfahl. Mit Silber im Keirin und Silber im Sprint rundete Leonidas seine Einsätze bei der DM ab. Matyas ergänzte dies mit Bronze im Sprint und Platz 4 im Keirin. Bei den Damen war es nicht weniger spannend. Im Europameistertrikot fuhr Mira Rosinski (CPSV) mit Naren Neubert (RSV Chemnitz) und Enie Böttcher (SSV Gera) auf Rang 3 im Teamsprint. Krankheitsgeplagt nahm Mira dennoch auch am Keirinwettbewerb teil und beendete diesen ebenso auf Rang 3. Anastasia "Tasse" Kuniß ging es gesundheitlich nicht sehr viel besser. Daher beendete sie nach ihrem Einsatz im Teamsprint das gesamte Turnier. Dieser Einsatz im grünen Outfit von Rheinland-Pfalz bescherte ihr jedoch einen Platz auf dem silbernen Treppchen. Ebenfalls für Rheinland-Pfalz startete Colin Rudolph (RSV 54 Venusberg). Mit seinen Mitstreitern ging es sogar noch eine Stufe höher und Colin durfte sich über den Teamsprint-Meistertitel in der Elite freuen.

In den Ausdauerdisziplinen ging es ebenso heiß her. Bruno Keßler zeigte seine grandiose Form in der Einerverfolgung und siegte in der Elite mit einer Zeit von 4:08,657 min. In der Mannschaftsverfolgung der Junioren schaffte es Oskar Doberschütz mit seinem 4er auf Rang 3 und Max Ranfft im Punktefahren zu Silber.

Bei den Damen stach Eufemia Schmieder hervor, die nach ihrem Sieg bei der Mannschaftsverfolgung auch noch Bronze im Madison mit Claire Tuchscherer gewann.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu diesen hervorragenden Leistungen und wünschen den Juniorinnen und Junioren für die letzten Wochen in der Vorbereitung zu den Weltmeisterschaften alles Gute und beste Gesundheit.

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In einigen Nationen ist der Derny- und Stehersport leider weiterhin rückgängig. Mit der UEC versucht man diesen Trend entgegenzuwirken und so fand am vergangenen Wochenende im italienischen Pordenone die UEC-Europameisterschaften im Derny und Stehersport statt. Erstmals ging die Damen hinter den Stehern an den Start und mit unserer Starterin Olivia Schoppe (hinter Sven Lohse) belegte die Sächsin auf anhieb den zweiten Platz hinter Romy Kasper (Patrick Wolfrum).

Bei den Männern kämpfte Robin Rautzenberg lange hinter den Führenden und gegen sich und die einsetzende Erschöpfung. Erst nach "aufmunternden Worten" seines Stehers Sven Lohse gelang zwei Runden vor Schluss dann doch noch der Schritt aufs Treppchen. «Das war eine echt hart erkämpfte Medaille.»

Wir gratulieren den Teilnehmern recht herzlich zu diesen außergewöhnlichen Leistungen.

Die letzten Tage der Junioren und U23-Europameisterschaft hatten es noch einmal in sich. Nachdem Leonidas sowohl im Teamsprint als auch auf die 1.000m alles gegeben hatte, entschied er sich auf das Keirin-Turnier zu verzichten und trat seinen Platz an Til Krüger (RSC Cottbus) ab. Dieser verwandelte das Geschenk in einen Sieg und seinen Europameistertitel. Zweiter Fahrer war unser am Stützpunkt Chemnitz trainierende Matyas Malina (Dresdner SC). Mit seinem Teamsprinttitel im Gepäck fuhr er souverän durch das Keirinturnier und landete mit einer starken Leistung im großen Finale. Dort suchte er das Hinterrad von Til Krüger und pflügte in der letzten Runde durch das Feld, eingekeilt zwischen dem russischen Vertreter und Belgien. Beiden anderen Fahrern ging auf den letzten Metern die Kraft aus, so dass sich Matyas über seine erste silberne Einzelmedaille freuen konnte. (Die fehlende Haarpracht war eine einzulösende Wette aus dem Teamsprinttitel :-))

Einen weiteren Paukenschlag setzte am letzten Tag Anastasia "Tasse" Kuniß (RSV Speiche Leipzig). Nach ihrer Silbermedaille im Teamsprint ging sie an ihren letzten Einsatz zu dieser U23-EM und fuhr unter tosender Fanunterstützung in ihrer Qualifikation auf Platz 2 und damit sicher ins Finale der besten 8 Fahrerinnen. Im Finale setzte sie dann noch einen drauf und fuhr mit einer Zeit von 1:07,879 min fast 1,5 sec schneller als die später Zweitplatzierte Marie Louise Drouode aus Frankreich. Angesichts ihres zweiten U23-Jahres eine außergewöhnlich starke Leistung.

Im Sprintturnier arbeitete sich Leonidas Rekowski über 2 Tage bis ins Halbfinale und musste sich im Bronzelauf dem Italiener Filippo Cusumano in 2 Läufen geschlagen geben und wurde Vierter.

Wir gratulieren allen Teilnehmern dieser Junioren- und U23-Europameisterschaft zu ihren tollen Leistungen und wünschen Ihnen zur in der nächsten Woche anstehenden Deutschen Meisterschaft alles Gute und viel Erfolg.

Der 3. Tag bei den Europameisterschaften auf der Bahn stand ganz im Zeichen der 4er Mannschaftsverfolger. Messane Bräutigam, Magdalena Leis, Pia Grünewald und Seana Littbarsi-Gray, die im Finale Hannah Kunz ersetzte, gingen als Favoritinnen ins Finale, nachdem sie in der Qualifikation Bestzeit gefahren waren und auch in der Zwischenrunde einen klaren Sieg geholt hatten. Aber ihre Gegnerinnen aus Belarus gaben den Titel nicht einfach her. Auf den ersten zwei Kilometern lagen sie nämlich vorne, ehe das deutsche Quartett aufdrehte und mit einer Fahrzeit von 4:33,122 Minuten mit noch über zwei Sekunden Vorsprung gewann. «Endlich haben wir den Titel», freute sich Bräutigam zusammen mit ihren Teamkolleginnen, mit denen sie vergangenes Jahr bereits EM-Silber holte. Und Bundestrainer André Korff sagte: «Die Mädels können stolz auf sich sein. Die ganzen drei Runden sind sie sehr stark gefahren.»

Bei den Männern U23 hingegen galt es Italien zu schlagen. Moritz Binder, Bruno Keßler, Paul-Felix Petry und Attila Höfig, der im Finale anstatt Ben Felix Jochum startete, gingen das Rennen schnell an und lagen zunächst vorne. Doch Italien erwies sich als der stärkere Vierer und gewann in 4:02,184 Minuten gegen die Deutschen, die mit 4:05,693 Minuten Fahrzeit rund dreieinhalb Sekunden später den Zielstrich überquerten. «Wir sind schon enttäuscht», sagte U23-Bundestrainer Theo Reinhardt und erklärte weiter: «Wir sind hier bei unserer Heim-EM angetreten, um das EM-Trikot zu holen. Aber nach der Zwischenrunde und unter den Voraussetzungen sowie dem Fokus auf die Weltmeisterschaft in Oktober, haben wir doch Silber gewonnen.»

Wir gratulieren herzlichst zu diesen großartigen Ergebnissen und wünschen für die weiteren Einsätze alles Gute.

Cottbus: Nachdem die Jungs einen Tag vorher mit ihrem Teamsprint-Titel vorgelegt hatten, mussten sich die Damen in einem starken Feld von 11 Nationen durchkämpfen. Am Ende standen sich 4 äußerst starke Nationen gegenüber. Czechien und Großbritannien bestritten den Kampf um Platz 3 und unsere deutsche Delegation musste sich mit der Auswahl der russischen Vertreterinnen messen. Durch eine kluge Positionsumstellung des Bundestrainers Maximilian Levy gelang der fast unmögliche Clou und die Mannschaft um Mira Rosinski (CPSV Chemnitz) mit Marie Louise Raake (RSC Cottbus), Celine Proschnau (FRC 90 Frankfurt) und Lara Colberg (RSC Strausberg) siegte mit 0,370 sec Vorsprung und sicherten sich diesen ersehnten Teamsprinttitel. Glückwunsch an Mira zu dieser starken Leistung.

Eine weitere Medaille sicherte sich Anastasia Kuniß im Teamsprint der U23 Frauen. In dem leider nur aus 4 Nationen besetzten Starterfeld fuhren die deutschen Damen zunächst Bestzeit und zogen damit in das große Finale gegen die russischen Vertreterinnen ein. In einem denkbar knappen Finale unterlag die deutsche Nationalmannschaft mit Anastasia Kuniß (RSV Speiche Leipzig), Clara Schneider (Finsterwalde) und Lara Sophie Jäger (Rheinland Pfalz) mit nur 0,02 sec. Wir gratulieren zur gewonnenen Silbermedaille.

Zur Halbzeit der Europameisterschaften konnte der Bundestrainer Maximilian Levy seinen Schützlingen im Kurzzeitbereich bereits 7 Träume erfüllen. Wir freuen uns mit Euch.

Cottbus: Der alte Europameister ist der neue Europameister. Die selten mögliche Titelverteidigung hat geklappt. Leonidas qualifizierte sich aus dem üppigen Starterfeld von 26 Athleten als zweiter hinter Matteo Ghirelli (ITA) unter die besten Acht für das Finale der 1.000m Zeitfahren. In diesem Finale startete er als Vorletzter und legt mit einer Zeit von 1:03,439 min vor. Seiner italienischer Kontrahent lag bis zur letzten Kurve auf Goldkurs, schaffte es auf die letzten Meter zu einer Zeit von 1:03,490 min und Leonidas siegte mit einem Vorsprung von nur 0,051 sec. Die Titelverteidigung war perfekt und dieser Titel ist somit die zweite Goldmedaille bei diesen heimischen Europameisterschaften.

Einen grandiosen 3. Platz fuhr Eufemia Schmieder mit ihrer 4er Mannschaft im kleinen Finale um die Plätze 3 und 4 gegen Spanien ein. Mit knapp 1,5 sec. Vorsprung verwiesen die deutschen Damen ihre Kontrahentinnen auf Platz 4 und Eufemia sicherte sich nach dem 4. Platz im letzten Jahr nun die Medaille bei den heimischen Europameisterschaften. Glückwunsch an Eufemia für diese herausragende Leistung.

Die Junioren sind Europameister im Teamsprint 2026

Cottbus: Zu Beginn der Europameisterschaften gab es den ersten Titel-Krimi. Mit nur 3 Fahrern und ohne Wechselmöglichkeit fuhr die deutsche Auswahl mit Matyas Malina (Dresdner SC), Til Krüger (RSC Cottbus) und Leonidas Rekowski (RSV Chemnitz) denkbar knapp in 1:02,457 min die schnellste Qualifikation vor den Titelverteidigern aus Großbritannien. Im Halbfinale stellten die Deutschen ihre Positionen um und mit Leonidas auf Position 3 fuhren sie nochmals schneller und standen nun im großen Finale ihren britischen Kontrahenten gegenüber, die ihren 4. Mann zur Schonung anderer einsetzten.

Das Finale glich einem Drehbuch und führte bei einigen Zuschauern zu Herzrasen. Matyas Malina kam schlecht aus der Startmaschine heraus und konnte nur knapp einen Sturz verhindern. Dennoch fasste er sich ein Herz und fuhr mit aller Kraft wieder vor seine zwei Teamkameraden. Unter ohrenbetäubenden Anfeuerungen aus der Tribüne übernahm Til mit 1,3 sec. Rückstand auf das britische Team und konnte den Rückstand auf 0,98 sec verringern. Mit diesem für die letzte Runde zu großen Abstand fegte Leonidas als letzter über das 333m-Oval von Cottbus und der englische Fanblock feierte zurecht den für diesen Zeitpunkt uneinholbaren Sieg. In genau dieser Runde wuchs Leonidas über sich hinaus und schoss mit einem Vorsprung von fast 3 Zehntel über die Ziellinie. Die Stimmung im Stadion konnte mit Eskalation am besten beschrieben werden.

Wir gratulieren den 3 Sportlern zu dieser phänomenalen Leistung und wünschen für die weiteren Tage gute Beine und beste Erfolge.

Am 27./28.06.2026 fand parallel zur Deutschen Straßenmeisterschaft der Sprintcup im Kurzzeitbereich statt. Für unsere Teilnehmer Mira Rosinski (CPSV Chemnitz), Matyas Malina (Dresdner SC) und Leonidas Rekowski (RSV Chemnitz) war es die letzte und wichtige Wettkampfbelastung vor dem Start der Europameisterschaften, die in genau 7 Tagen mit dem Teamsprint beginnen.

Bei gemessenen 44,5 Grad und einer sehr rutschigen Bahn war es kein leichtes Unterfangen der Teilnehmer. Vor allem die Fahrer der britischen Delegation haben jeweils mindestens einmal schmerzlichen Kontakt mit dem Bahnbelag machen müssen.

Zur Wahrung der Gesundheit wurden sowohl der Sprintwettbewerb als auch der Keirinwettbewerb etwas eingekürzt. Mit dem Platz 2 im Sprint und dem Sieg im Keirin schaffte es Mira Rosinski sich den Gesamtsieg des Wochenendes bei den Juniorinnen zu sichern. Leonidas Rekowski fuhr in der Gesamtwertung auf Rang 3 und Matyas Malina auf Rang 4.

Wir gratulieren den Teilnehmern herzlich und wünschen für die letzte Vorbereitungswoche alles Gute und drücken ab kommenden Dienstag die Daumen für diese 3 Starter, die wir dann im Outfit der deutschen Nationalmannschaft am Start sehen.

Anastasia Kuniß und Leonidas Rekowski überragten
Der BDR hatte den ersten Bahnrad-Cup zur Nachwuchsförderung der KZ-Disziplinen dem RSV Speiche Leipzig zugesprochen und  diese rührige Gemeinschaft hatte alles getan, um am 9.-10. Mai  gute Bedingungen auf der Leipziger Radrennbahn zu schaffen. Der Verein verkraftete auch  den Ausfall ihres Organisationschefs Ralph Kuniß, der nach schwerem Radunfall kurzfristig ausfiel und dem wir gute Besserung wünschen.
Tolle sechs Bahnrekorde
Dabei gab es bereits im 200 m-Zeitfahren sechs neue Bahnrekorde, von denen zwei besonders zu erwähnen sind.
Anastasia Kuniß vom Gastgeber RSV Speiche verbesserte bei den Frauen (U23) den  bestehenden Bahnrekord der Chinesin Lingwei  Zhou von 11,89 s  auf 11,730 s, den diese 1992 (!!) zum GP Deutschland aufgestellt hatte, bei dem sie hinter der Cottbuserin Annett Neumann den 2. Platz belegte. Die Lokalmatadorin gewann die Gesamtwertung aus Sprint und Keirin  vor Lara Sophie Weber aus Dudenhofen und Clara Schneider (Finsterwalde).
Großartig verlief auch der Juniorenwettbewerb, bei dem Leonidas Rekowski mit 10.722 s nicht nur den Bahnrekord von Colin Rudolph aus Venusberg (11,092 s) auf tolle 10,722 s  pulverisierte, sondern trotz eines Sturzes auch den Sprint und das abschließende  Keirinfahren gewann,
Hübners (RIP) Uralt-Rekord geknackt
Michael Hübners Methusalem-Rekord von 10,53 s, den dieser am 2. August 1986, als vor fast 40 Jahren über die 200 m-Distanz fuhr,  konnte in der Elite (U23) Pete Colin Flemming aus Fürstenwalde brechen, der großartige 10,481 s  schaffte und  auch klar den Sprint gewann.
Weitere sehr gute Ergebnisse unserer sächsischen Starter schafften Junior Matyas Malina (DSC) als  Vierter im Sprint und starker Zweiter im Keirin, sowie Mira Rosinski vom CPSV, die bei den Juniorinnen als Zweite und Dritte im Keirin hervorragend abschnitt.
Gefallen konnte auch in der weiblichen Jugend Naren Neubert (RSV Chemnitz) als Vierte im Sprint und Dritte im Keirin. Henry Trebus vom SC DHfK kam in beiden Disziplinen der Jugend auf Platz neun ein.
Colin Rudolph endete nach seinem Neubeginn in der Elite als Neunter im Sprint und Sechster im Keirin.
Herzliche Gratulation allen Sportlern für diese Leistungen, die Hoffnung auf die weiteren Wettkämpfe machen.

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