Anastasia Kuniß und Leonidas Rekowski überragten
Der BDR hatte den ersten Bahnrad-Cup zur Nachwuchsförderung der KZ-Disziplinen dem RSV Speiche Leipzig zugesprochen und diese rührige Gemeinschaft hatte alles getan, um am 9.-10. Mai gute Bedingungen auf der Leipziger Radrennbahn zu schaffen. Der Verein verkraftete auch den Ausfall ihres Organisationschefs Ralph Kuniß, der nach schwerem Radunfall kurzfristig ausfiel und dem wir gute Besserung wünschen.
Tolle sechs Bahnrekorde
Dabei gab es bereits im 200 m-Zeitfahren sechs neue Bahnrekorde, von denen zwei besonders zu erwähnen sind.
Anastasia Kuniß vom Gastgeber RSV Speiche verbesserte bei den Frauen (U23) den bestehenden Bahnrekord der Chinesin Lingwei Zhou von 11,89 s auf 11,730 s, den diese 1992 (!!) zum GP Deutschland aufgestellt hatte, bei dem sie hinter der Cottbuserin Annett Neumann den 2. Platz belegte. Die Lokalmatadorin gewann die Gesamtwertung aus Sprint und Keirin vor Lara Sophie Weber aus Dudenhofen und Clara Schneider (Finsterwalde).
Großartig verlief auch der Juniorenwettbewerb, bei dem Leonidas Rekowski mit 10.722 s nicht nur den Bahnrekord von Colin Rudolph aus Venusberg (11,092 s) auf tolle 10,722 s pulverisierte, sondern trotz eines Sturzes auch den Sprint und das abschließende Keirinfahren gewann,
Hübners (RIP) Uralt-Rekord geknackt
Michael Hübners Methusalem-Rekord von 10,53 s, den dieser am 2. August 1986, als vor fast 40 Jahren über die 200 m-Distanz fuhr, konnte in der Elite (U23) Pete Colin Flemming aus Fürstenwalde brechen, der großartige 10,481 s schaffte und auch klar den Sprint gewann.
Weitere sehr gute Ergebnisse unserer sächsischen Starter schafften Junior Matyas Malina (DSC) als Vierter im Sprint und starker Zweiter im Keirin, sowie Mira Rosinski vom CPSV, die bei den Juniorinnen als Zweite und Dritte im Keirin hervorragend abschnitt.
Gefallen konnte auch in der weiblichen Jugend Naren Neubert (RSV Chemnitz) als Vierte im Sprint und Dritte im Keirin. Henry Trebus vom SC DHfK kam in beiden Disziplinen der Jugend auf Platz neun ein.
Colin Rudolph endete nach seinem Neubeginn in der Elite als Neunter im Sprint und Sechster im Keirin.
Herzliche Gratulation allen Sportlern für diese Leistungen, die Hoffnung auf die weiteren Wettkämpfe machen.


Nominierungskriterien 2026 u17 SRB Auswahl (2)
Der Chemnitzer Junior Leonidas Rekowski befindet sich in bestechender Frühform.
Beim Internationalen Brandenburg-Cup der Sprinter am 17./18. Januar in der Frankfurter Oderlandhalle, an dem Aktive aus 8 Ländern teilnahmen, konnte er den Keirin-Wettbewerb vor Til Krüger (RSC Cottbus) und dem Litauer Dovydas Cinga für sich entscheiden und belegte Rang zwei im Sprint.
Vorausgegengen war der Sieg in der 200- Qualifikation in 10,247 s und der Einzug ins Finale, wo er gegen den Cottbuser Til Krüger antreten musste. Nachdem jeder einen Lauf gewonnen hatte, musste er im entscheidenden dritten Lauf mit gesundheitlichen Problemen aufgeben, holte sich jedoch das Führungstrikot der Bahnrad-NW-Wertung.
Erwähnen möchten wir auch seinen Erfolg tags zuvor bei einer Überprüfung der Sprinter über 1000 m in sehr guten 1:01,99 min., für ihn persönliche Bestzeit sowie auch neuer SRB-Landesrekord ( bisher Bruno Keßler / 1.03,804 min.) !!
Stark auch das Abschneiden von Matyas Malina vom DSC, der im Sprint Vierter werden konnte und im Keirin-Finale auf Rang sechs einkam.
Die Chemnitzerin Mira Rosinski schlug sich ebenfalls sehr gut. Nachdem sie die 200 m- Quali der Juniorinnen in 11,658 s als Zweite beendet hatte, wurde sie sowohl im Sprint als auch im Keirin jeweils Vierte.
Herzlichen Glückwunsch allen Sportlerinnen und Sportlern für diese Ergebnisse.
Starker Auftritt der Leipziger
Bei den Rahmenwettbewerben um den Andy-Kappes-Cup der Junioren beim 59. Bremer Six-Days gewannen am Wochenende die beiden Leipziger Max Ranfft und Dominic Hennig vom RSV Speiche souverän den über zwei Etappen ausgetragenen Madison-Wettbewerb mit 100 Punkten. Auf den Plätzen folgten Baltasar Waldmüller (Concordia Reute) / Louis Kaffka (SC Cottbus) mit 74 Zählern und einer Runde Rückstand sowie Kalle Trumann / Oskar Schulze-Hesselmann vom VfR Büttgen, die ebenfalls eine Bahnlänge verloren und 45 Punkte erzielen konnten.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg.
Bei den internationalen Bahnwettkämpfen um die "Next Generation" am 10./11. Januar im holländischen Apeldoorn zeigte unser Chemnitzer U19-Sprinter vom RSV eine herausragende Leistung. Nachdem er die Sprintqualifikation mit persönlicher Bestzeit von 10,110 s gewonnen hatte , belegte er im Sprintturnier einen tollen 3. Rang. Mit den deutschen Teamsprintern Tim Niklas Brehme und Til Krüger holten sie hinter Großbritannien den 2. Platz. Zum Abschluss der Wettkämpfe siegte Leonidas auch noch im Keirin-Turnier. Eine grandiose Vorstellung, zu der wir ihm herzlich gtatulieren.
25 12 20 DM Omnium und Berliner Bahnpokal
Ausschreibung Komissärsausbildung 2026

