Biberach, 17. Mai 2026 – Das Team Saxonia Junior Racing hat bei der 4. Etappe der „Müller – Die lila Logistik Rad‑Bundesliga“ der Junioren ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Bei der letzten Etappe des Uhlmann Oberschwaben Cycling Grand Prix in Biberach fuhren die Nachwuchsfahrer nicht nur geschlossen als Mannschaft, sondern sicherten sich auch einen Podiumsplatz sowie weitere Top‑Ergebnisse im stark besetzten Teilnehmerfeld.
Allen voran überzeugte Dominic Hennig, der sich nach einem taktisch klugen Rennen den 2. Platz sicherte. Direkt dahinter komplettierte sein Teamkollege Alwin Beyer mit Rang 3 das hervorragende Mannschaftsergebnis. Beide Fahrer erreichten zeitgleich mit dem Sieger das Ziel und unterstrichen damit ihre Zugehörigkeit zur nationalen Spitze.
Auch in der Breite präsentierte sich Saxonia Junior Racing stark:
• Tyler Nehring belegte einen guten 14. Platz,
• Nils Maiwald fuhr auf Rang 17,
Das Rennen über zwölf Runden war von Beginn an von hohem Tempo geprägt. Saxonia Junior Racing positionierte sich früh im Feld und agierte aufmerksam auf Rennsituationen. Durch konsequente Teamarbeit – insbesondere in der Nachführarbeit und Positionskämpfen – gelang es mehreren Fahrern, sich im vorderen Bereich zu etablieren.
Der Podiumserfolg ist Ausdruck einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der neben den Spitzenfahrern auch die Unterstützungsarbeit entscheidend war.
Mit zwei Fahrern auf dem Podium und mehreren Top‑20‑Ergebnissen bestätigt Saxonia Junior Racing seine positive Entwicklung innerhalb der Rad‑Bundesliga. Die Mannschaft konnte sich mit dem Sieg in der Mannschaftswertung und dem Vorrücken auf den 4. Platz in der Gesamtwertung Selbstvertrauen für die kommenden Rennen holen.


Einladung Bundessichtung Straße Karbach masculin
Einladung Bundessichtung Straße Karbach feminin
26 05 14 Einladung BL Waldburg
Anastasia Kuniß und Leonidas Rekowski überragten
Der BDR hatte den ersten Bahnrad-Cup zur Nachwuchsförderung der KZ-Disziplinen dem RSV Speiche Leipzig zugesprochen und diese rührige Gemeinschaft hatte alles getan, um am 9.-10. Mai gute Bedingungen auf der Leipziger Radrennbahn zu schaffen. Der Verein verkraftete auch den Ausfall ihres Organisationschefs Ralph Kuniß, der nach schwerem Radunfall kurzfristig ausfiel und dem wir gute Besserung wünschen.
Tolle sechs Bahnrekorde
Dabei gab es bereits im 200 m-Zeitfahren sechs neue Bahnrekorde, von denen zwei besonders zu erwähnen sind.
Anastasia Kuniß vom Gastgeber RSV Speiche verbesserte bei den Frauen (U23) den bestehenden Bahnrekord der Chinesin Lingwei Zhou von 11,89 s auf 11,730 s, den diese 1992 (!!) zum GP Deutschland aufgestellt hatte, bei dem sie hinter der Cottbuserin Annett Neumann den 2. Platz belegte. Die Lokalmatadorin gewann die Gesamtwertung aus Sprint und Keirin vor Lara Sophie Weber aus Dudenhofen und Clara Schneider (Finsterwalde).
Großartig verlief auch der Juniorenwettbewerb, bei dem Leonidas Rekowski mit 10.722 s nicht nur den Bahnrekord von Colin Rudolph aus Venusberg (11,092 s) auf tolle 10,722 s pulverisierte, sondern trotz eines Sturzes auch den Sprint und das abschließende Keirinfahren gewann,
Hübners (RIP) Uralt-Rekord geknackt
Michael Hübners Methusalem-Rekord von 10,53 s, den dieser am 2. August 1986, als vor fast 40 Jahren über die 200 m-Distanz fuhr, konnte in der Elite (U23) Pete Colin Flemming aus Fürstenwalde brechen, der großartige 10,481 s schaffte und auch klar den Sprint gewann.
Weitere sehr gute Ergebnisse unserer sächsischen Starter schafften Junior Matyas Malina (DSC) als Vierter im Sprint und starker Zweiter im Keirin, sowie Mira Rosinski vom CPSV, die bei den Juniorinnen als Zweite und Dritte im Keirin hervorragend abschnitt.
Gefallen konnte auch in der weiblichen Jugend Naren Neubert (RSV Chemnitz) als Vierte im Sprint und Dritte im Keirin. Henry Trebus vom SC DHfK kam in beiden Disziplinen der Jugend auf Platz neun ein.
Colin Rudolph endete nach seinem Neubeginn in der Elite als Neunter im Sprint und Sechster im Keirin.
Herzliche Gratulation allen Sportlern für diese Leistungen, die Hoffnung auf die weiteren Wettkämpfe machen.


Wir erhielten die traurige Nachricht, dass gestern, am 21. April 2026, unser ehemaliger Präsident des SRB, Prof. Dr. Dietmar Junker, nach schwerer Krankheit im Alter von 83 Jahren verstorben ist.
Prof. Junker wurde nach der Wiedergründung des Bundes im Jahre 1990 in dieses verantwortungsvolle Amt gewählt und war 15 Jahre lang bis Juni 2005 erfolgreich tätig.
Darüber hinaus übernahm er bis 2023 im Hauptausschuss des Bundes Deutscher Radfahrer das Amt des Koordinators Wissenschaft und war dort u. a. verantwortlich für die Radsport- Traineraus- und -weiterbildung in Deutschland.
In seine nach der Wende gegründete private Berufsbildungs-Akademie „UNIVERSUM GmbH“ involvierte er ein Zentrum für sportmethodisch medizinische Leistungsdiagnostik, sowie Gesundheits-und Trainingsberatung, die von den Sportlerinnen und Sportlern intensiv genutzt wurde.
Zahlreiche Radsport-Olympiasieger, Welt-und Europameister wurden von ihm ebenso betreut wie Bundes-und Landeskader des SRB im Nachwuchs- und Elitebereich.
Für seine Tätigkeit verlieh dem ehemaligen Absolventen der Deutschen Hochschule für Körperkultur der DDR, der dort zum Professor ernannt wurde und einen Lehrstuhl innehatte, der SC DHfK Leipzig die Ehrenmitgliedschaft und der SRB zeichnete ihn mit der Goldenen Ehrennadel aus.
Wir trauern mit seiner Familie und allen, die ihn kannten und schätzten, um einen Sportwissenschaftler allererster Güte, der unvergessen bleibt.
Der Vorstand des SRB
Unsere LVM im EZF findet, wie in den vergangenen Jahren, in Kooperation mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt statt.
Meldungen sind auf der rad-net-Seite unter Ausschreibungen bis zum 27. April 2026, 23:59 Uhr möglich. Es werden keine Nachmeldungen zugelassen!
M. Götze/Geschäftsführerin
Treffpunkt Anreise am 25. April 26 um 9.oo Uhr in Chemnitz RRB !!

