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10.07.2026 | Daniel Rekowski

EM-Titel für Pia Grünewald, Bruno Keßler holt Silber

Der 3. Tag bei den Europameisterschaften auf der Bahn stand ganz im Zeichen der 4er Mannschaftsverfolger. Messane Bräutigam, Magdalena Leis, Pia Grünewald und Seana Littbarsi-Gray, die im Finale Hannah Kunz ersetzte, gingen als Favoritinnen ins Finale, nachdem sie in der Qualifikation Bestzeit gefahren waren und auch in der Zwischenrunde einen klaren Sieg geholt hatten. Aber ihre Gegnerinnen aus Belarus gaben den Titel nicht einfach her. Auf den ersten zwei Kilometern lagen sie nämlich vorne, ehe das deutsche Quartett aufdrehte und mit einer Fahrzeit von 4:33,122 Minuten mit noch über zwei Sekunden Vorsprung gewann. «Endlich haben wir den Titel», freute sich Bräutigam zusammen mit ihren Teamkolleginnen, mit denen sie vergangenes Jahr bereits EM-Silber holte. Und Bundestrainer André Korff sagte: «Die Mädels können stolz auf sich sein. Die ganzen drei Runden sind sie sehr stark gefahren.»

Bei den Männern U23 hingegen galt es Italien zu schlagen. Moritz Binder, Bruno Keßler, Paul-Felix Petry und Attila Höfig, der im Finale anstatt Ben Felix Jochum startete, gingen das Rennen schnell an und lagen zunächst vorne. Doch Italien erwies sich als der stärkere Vierer und gewann in 4:02,184 Minuten gegen die Deutschen, die mit 4:05,693 Minuten Fahrzeit rund dreieinhalb Sekunden später den Zielstrich überquerten. «Wir sind schon enttäuscht», sagte U23-Bundestrainer Theo Reinhardt und erklärte weiter: «Wir sind hier bei unserer Heim-EM angetreten, um das EM-Trikot zu holen. Aber nach der Zwischenrunde und unter den Voraussetzungen sowie dem Fokus auf die Weltmeisterschaft in Oktober, haben wir doch Silber gewonnen.»

Wir gratulieren herzlichst zu diesen großartigen Ergebnissen und wünschen für die weiteren Einsätze alles Gute.

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