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21.08.2026 | Daniel Rekowski

2 Vizeweltmeister zur Halbzeit der Junioren-Bahnweltmeisterschaften

Heusgen/Zolder: Das erste Silber errangen die Teamsprint-Europameisterinnen Celine Prochnau (Frankfurter RC 90), Marie Louise Raake (RSC Cottbus), Lara Colberg (1. RSC Strausberg) und Mira Rosinski (Chemnitzer PSV). Nach Platz drei in der Qualifikation konnten die Deutschen mit der zweitschnellsten Siegerzeit in der Zwischenrunde noch ins Große Finale fahren. Mit einer Fahrzeit von 49,204 Sekunden verbesserten sie dort den deutschen Rekord deutlich. Dennoch waren die Neutralen Athletinnen stärker, die mit einer Weltrekordzeit von 48,759 und 0,4 Sekunden Vorsprung vor den Deutschen siegten.

Til Krüger, Matyas Malina und Leonidas Rekowski, ebenfalls amtierende U19-Europameister, wurden im Teamsprint der Junioren Fünfte. In der Zwischenrunde musste sich das deutsche Trio trotz einer extrem starken letzten Runde von 1000-Meter-Europameister Rekowski, der noch einiges an Boden gutmachte, Italien um drei Zehntelsekunden geschlagen geben und verpasste damit den Finaleinzug. «Die Mädels sind klasse gefahren, konnten den deutschen Rekord um über eine halbe Sekunde verbessern, das war super», sagte U19-Bundestrainer Maximilian Levy und erklärte weiter: «Die Jungs haben ihr Bestes gegeben, jedoch haben wir auf Position eins nicht geglänzt. Aber der Anfahrer bestreitet sein erstes U19-Jahr und die beiden anderen haben super Zwischenzeiten hingelegt, was Hoffnungen für die Einzelrennen macht.»

Tag 2: Rekowski erfuhr seine erste Einzelmedaille - Leonidas Rekowski (RSV Chemnitz) hat bei der Bahn-Weltmeisterschaft der U19-Klasse in Heusden-Zolder (Belgien) für die nächste deutsche Medaille gesorgt. Im 1000-Meter-Zeitfahren holte der 18-Jährige Silber und damit seine erste Einzelmedaille bei einer WM.

In der Vorrunde hatte der Europameister in dieser Disziplin noch die schnellste Zeit gefahren, doch im Finale war der Italiener Matteo Ghirelli in 1:01,484 Minuten um gerade einmal 0,028 Sekunden schneller als der Chemnitzer, der 1:01,512 Minuten benötigte. Zum Dritten, Mikhail Demish, betrug Rekowskis Abstand hingegen über drei Zehntelsekunden. Der zweite deutsche Starter, Matyas Malina (Dresdner SC), wurde mit einer Fahrzeit von 1:03,220 Minuten Zehnter.

Wir gratulieren allen Sportler herzlich zu diesen Leistungen und drücken für die verbleibenden Tage fest die Daumen.

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