Kaarst/Büttgen: Die letzte Woche stand im Zeichen der Deutschen Meisterschaft im Bahnradsport. Ganze 17 Medaillen nahmen sächsische Sportlerinnen und Sportler mit ihrem Gepäck nach Hause, davon 6x Gold, 6 Silber- und 5 Bronzemedaillen.
Der Kurzzeitbereich hatte daran einen Anteil von 4 Goldmedaillen, 4 Silber und 2 Bronze. Leonidas Rekowski (RSV Chemnitz) und Matyas Malina (Dresdner SC) traten als frischgebackene Europameister im Teamsprint mit dem Thüringer Tim Niklas Brehme (Turbine Erfurt/U17) an und siegten mit einer Zeit von 45,407 sec. vor Brandenburg 1. Am zweiten Tag stand Leonidas wiederum im Outfit des amtierenden Europameisters bei den 1.000m am Start und bestätigte mit einer persönlichen Bestleistung und sächsischem Rekord von 1:01,810 min seinen Anspruch auf den Deutschen Meistertitel. Zweiter wurde Maytas Malina, der sich mit dieser Leistung für die 1.000m bei den Weltmeisterschaften in Zolder empfahl. Mit Silber im Keirin und Silber im Sprint rundete Leonidas seine Einsätze bei der DM ab. Matyas ergänzte dies mit Bronze im Sprint und Platz 4 im Keirin. Bei den Damen war es nicht weniger spannend. Im Europameistertrikot fuhr Mira Rosinski (CPSV) mit Naren Neubert (RSV Chemnitz) und Enie Böttcher (SSV Gera) auf Rang 3 im Teamsprint. Krankheitsgeplagt nahm Mira dennoch auch am Keirinwettbewerb teil und beendete diesen ebenso auf Rang 3. Anastasia "Tasse" Kuniß ging es gesundheitlich nicht sehr viel besser. Daher beendete sie nach ihrem Einsatz im Teamsprint das gesamte Turnier. Dieser Einsatz im grünen Outfit von Rheinland-Pfalz bescherte ihr jedoch einen Platz auf dem silbernen Treppchen. Ebenfalls für Rheinland-Pfalz startete Colin Rudolph (RSV 54 Venusberg). Mit seinen Mitstreitern ging es sogar noch eine Stufe höher und Colin durfte sich über den Teamsprint-Meistertitel in der Elite freuen.
In den Ausdauerdisziplinen ging es ebenso heiß her. Bruno Keßler zeigte seine grandiose Form in der Einerverfolgung und siegte in der Elite mit einer Zeit von 4:08,657 min. In der Mannschaftsverfolgung der Junioren schaffte es Oskar Doberschütz mit seinem 4er auf Rang 3 und Max Ranfft im Punktefahren zu Silber.
Bei den Damen stach Eufemia Schmieder hervor, die nach ihrem Sieg bei der Mannschaftsverfolgung auch noch Bronze im Madison mit Claire Tuchscherer gewann.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu diesen hervorragenden Leistungen und wünschen den Juniorinnen und Junioren für die letzten Wochen in der Vorbereitung zu den Weltmeisterschaften alles Gute und beste Gesundheit.






















Die nächste Traineraus- und -weiterbildung findet am 21./22. November 2026 statt. Ort und nähere Informationen werden zeitnah bekanntgegeben.
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